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In Ehrfurcht vor der Natur und den tierlichen Freunden, Teil 6 von 8

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Eigentlich dachte ich, das wäre das Ende meines Tages und der Geschichte von Miss Di gewesen. Aber irgendwie hat sie wieder Kontakt zu mir aufgenommen. Und da fragte ich sie, ob sie mit ihrem Leben, so wie es ist, glücklich ist. Sie sagte: „Nein.“ Ich fragte: „Womit bist du denn unzufrieden?“ Sie erwiderte: „Da ich meinen Mund verloren habe, kann ich nicht essen.“ Ich sagte: „Oh, das ist natürlich schrecklich, und ich verstehe das. Aber es ist ein Wunder, dass du immer noch herumfliegst, dein Leben lebst und sogar ein so helles Licht ausstrahlst, wenn man deine Größe bedenkt. Ich weiß nicht, wie du das schaffst. Kannst du es mir sagen?“

Als ich sie zum ersten Mal sah, fragte ich sie, wie ich sie ansprechen soll: „Bist du männlich oder weiblich? Weil ich nicht viel über deinesgleichen weiß.” Zuerst sagte sie: „Männlich.“ Da dachte ich: „Oh! Sie ist ein Mann.“ Darum war sie für mich ein „Er“. Aber danach erschienen mir noch weitere Worte. Sie sagte: „Verführerin der Männer.“ O mein Gott, was für eine Sprache und was für eine Ausdrucksweise. Ich nehme an, sie meint, sie ist weiblich, aber das ist nur eine humorvolle Art, es auszudrücken – ziemlich witzig.

Ich kann wirklich kaum glauben, dass sie sogar herkam und so eifrig gute Nachrichten überbrachte. Dann kam auch noch eine Spinne. Es kommt jeden Tag jemand. Und heute habe ich zum ersten Mal einen Wurm getroffen, der kam, um Friedensnachrichten und tröstende Worte zu überbringen. „Wo hast du diese Neuigkeit gehört?“ „Kannst du mir das sagen?“ „Oh, die Wesen auf der Welt reden viel darüber.“ So hat sie es gehört. „Dein Englisch ist so gut. Ich bin wirklich überrascht und beeindruckt. Außerdem mag ich deinen Humor.“ „Das Friedenskarma lastet wirklich schwer auf Dir.“ „Oh, danke, das weiß ich, das weiß ich. Aber was soll ich machen? Was soll ich machen? So ist diese Welt nun einmal. Es macht mir nichts aus, das Friedenskarma für die Menschen zu tragen, aber sie können auch dann nicht entkommen, wenn ich alles Mögliche für sie tue, weil sie nicht ... sie glauben nicht, was ich sage, womöglich nicht. Deshalb befolgen sie nicht, was ich ihnen vorgeschlagen und geraten habe.“ „Vielleicht hören sie ja auf Deine Worte, aber können ihre Gewohnheiten nicht so leicht ablegen.“

„Ja, ja, du hast recht. Ich weiß, dass das auch einer der Gründe ist, und es ist so traurig, so traurig, denn es ist ja machbar. Das Friedenskarma, das Tötungskarma ist vermeidbar. Aber es sieht nicht so aus, als würde das sehr bald geschehen. Manche sagen, 2026 wird das Jahr der veganen Welt sein. Alle würden dann vegan leben, aber ich habe noch nichts in einem so großen Ausmaß gesehen. Zwar ist die Welt durch die vegane Lebensweise besser geworden – es werden mehr vegane Lebensmittel produziert, sodass die Menschen sie leicht und zu einem vernünftigen Preis kaufen können. Aber ich denke halt, je mehr Menschen Veganes kaufen, desto stärker wächst dieser Geschäftszweig Das Angebot wird sich nach der Nachfrage richten. Im Moment ist es noch nicht so, wie ich es gerne hätte, denn ich möchte diese Welt wirklich retten. Ich will die Seelen der Menschen retten. Ich will, dass sie für immer von Leid befreit werden.

Aber was kann ich schon tun? In der Welt der Menschen bin ich nur eine kleine Frau, und das Karma hat mich von meinen Mitarbeitern, von meinen Leuten, von den Tier-Personen, die ich ebenfalls liebe, und von dem Ort, an dem ich früher gelebt habe, abgeschnitten; dort war es gemütlich und einfach – selbst das kann ich nicht mehr haben. Und sogar ein wenig Geborgenheit und Sicherheit sind immer sehr anfällig und instabil. Ich kann mich kaum selbst schützen. Ich habe niemanden mit Waffen. Messern oder Kung-Fu um mich herum. Selbst wenn du traurig bist, weil du nicht essen kannst – viele Menschen sind aus vielerlei Gründen traurig. Was mich angeht, bin ich die Traurigste auf diesem Planeten, glaube ich, denn vieles, was ich sehe, ist nicht richtig; es ist jenseits jeder Grausamkeit. jenseits von Grausamkeit, Brutalität und Barbarei, barbarische Taten. Es ist einfach ... Wenn Traurigkeit ein Herz brechen könnte, würde sie meines brechen. Es ist schon oft gebrochen, wenn auch unsichtbar. Diese Welt ist sehr schwer zu ertragen.

Aber weißt du, ich bin so voller Ehrfurcht und, man könnte sagen, verblüfft, dass du, so ein bescheidenes, winziges Insekt oder Käferchen, so viel über Karma wissen kannst. Woher weißt du das alles? Ich meine, das weiß doch nur ich. Ich meine, die Menschen wissen es zwar, aber ich glaube nicht, dass sie die Tiefe des Friedenskarmas begreifen, das mich und meine Arbeit, mein Leben, mein Glück, meinen eigenen Frieden –alles – beeinträchtigt. Wie kannst du also überhaupt davon wissen? Dein Leben ist so kurz und deine Bedürfnisse werden nicht wirklich erfüllt. Woher weißt du, dass das Friedens- karma schwer auf mir lastet? Woher weißt du das? Kannst du mir das bitte erklären?“

„Es ist unmenschlich, einander und andere Wesen auf so höllische Weise zu behandeln.“ „Wow, dein Englisch ist wirklich gut.“ „Dein Wissen, deine Philosophie, deine Weisheit sind echt bemerkenswert.“ Sie fuhr fort: „Es ist irgendwie nicht ganz gelungen, die Welt zu retten, sie zu sichern.“ „Ja, du hast recht. Du hast recht. Du drückst es sehr milde und freundlich aus. Ja, es ist leicht, das Gegenteil zu tun, um Menschen zu retten, diese Welt zu retten, einander zu helfen, denn GOTT gibt so reichlich, dass wir sogar viele Welten ernähren könnten, nicht nur unsere eigene. Wenn alle wüssten, wie sie sich verhalten und einander lieben sollen, mein Gott, dann wäre es so einfach, den Himmel auf Erden zu schaffen. Findest du nicht auch, Di?“ „Doch, ich denke schon.“ Das sagte sie.

„Sag mir, wie bist du so weise geworden? Ich meine, auf welche Schule bist du gegangen? In unserer Welt gehen wir ja zur Schule, aufs Gymnasium, auf die Universität, um Wissen zu erwerben, einen Abschluss zu machen, dann einen Job zu finden und in der Gesellschaft respektiert zu werden. Auf welche Schule bist du gegangen? Wie bist du zu einer so weisen Philosophie gekommen, wie du sie gerade zum Ausdruck gebracht hast? Kannst du uns das bitte sagen?“ „Ja, das kann ich.“ „Du bist eine Meisterin der Weisheit und hast so viele Schüler und Anhänger. Aber Du bist nicht mehr jung.“ „Was meinst du damit? Ich bin doch noch sehr jung.“ „Deshalb hast Du nicht genug Kraft, um den Kampf gegen das Negative zu gewinnen.“

„Nun, vielen Dank. Ich wünschte, du hättest mir etwas Besseres gesagt. Aber ich bin froh, dass du ehrlich und aufrichtig bist, und wahrhaftig und von Herzen sprichst, und nicht nur versuchst, mich glücklich zu machen, und dich nicht traust, die Wahrheit zu sagen. Aber darf ich dir etwas sagen, das ein wenig im Widerspruch zu der Meinung steht, die du gerade geäußert hast? Dieser Kampf zwischen dem Positiven und dem Negativen ist nicht wie eine Wrestling-Bühne oder ein Boxring. Wir kämpfen mit innerer spiritueller Kraft und mit Wissen, Weisheit und Mitgefühl für die Menschheit und alle Wesen. Das ist unser Ziel in diesem Kampf. Wir kämpfen nicht nur zum Spaß, um berühmt zu werden, damit man uns liebt oder verehrt. Je älter ich werde, desto weiser fühle ich mich; ich spüre es tiefer, ganz tief in meinem Herzen, und bin noch entschlossener, für das Richtige zu kämpfen und Seelen vor dem Leiden in den Höllen und anderen niederen Welten zu bewahren. Und dieses Motiv treibt mich wirklich ständig vorwärts und empor.

Und natürlich hoffen wir, zu gewinnen, denn die Hölle ist wirklich die Hölle; es ist zu viel Leid für jeden, der dort hineingerät; besonders wenn man durch die Tür zur ewigen Hölle tritt – da kommt man nie wieder heraus. Stell dir vor, es wärst du. Stell dir vor, deine Kinder oder dein Mann, einer deiner Lieben, müsste in die Hölle – tätest du nicht alles in deiner Macht stehende, um sie zu retten? Denn wie kann jemand solch immerwährendes Leid ertragen? Auch nur ein paar Jahre oder ein Jahrzehnt – es ist grauenhaft. Und wenn wir ein Herz, Gefühle, Mitgefühl, Liebe und Barmherzigkeit in uns haben, tun wir doch unser Bestes, um sie zu retten. Findest du nicht auch? Das Alter spielt dabei keine Rolle, denn für diesen Kampf braucht man keine Muskelkraft. Ich bin noch am Leben, geistig sehr rege, und arbeite jeden Tag, manchmal mehr als acht Stunden; fast den ganzen Tag und auch die Nacht hindurch. Und ich schlafe sehr wenig, ruhe mich kaum aus und esse, was gerade da ist.

Weißt du, wir sprechen hier nicht von körperlicher Kraft. Wir sprechen von der spirituellen Kraft, der Kraft aus der GOTTheit, der Quelle aller Schöpfung, der Quelle aller Liebe, allen Lebens, aller bedingungslosen Hingabe für das Gute, um die Sanftmütigen, die Schwachen und die Unwissenden zu retten. Sie sind mit GOTTES Liebe und Weisheit geboren, aber man hat ihnen die Augen verbunden und sie an Händen und Füßen gefesselt ins Meer geworfen, damit sie schwimmen. Überleg doch mal, könnte denn ein Wesen noch viel hilfloser sein?“ Selbst wenn ich also im Sterben liege oder älter bin als jetzt, werde ich weiter für sie kämpfen, und ich werde siegen. So empfinde ich es jetzt.

Photo Caption: „Vereinte Nachbarschaft/ unterstützende gute Luft“

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